Diane Arbus
Diane Arbus (* 14. März 1923 in New York City als Diane Nemerov; † 26. Juli 1971 in Greenwich Village, New York) war eine amerikanische Fotografin und Fotojournalistin russisch-jüdischer Abstammung. Arbus wurde vornehmlich durch ihre Fotoreportagen für namhafte US-Magazine bekannt sowie für ihre teils einfühlsamen, teils schonungslosen Porträts von Exzentrikern und Randfiguren der Gesellschaft, wie beispielsweise von Armen, Nudisten, Prostituierten, Transvestiten oder fehlgebildeten und geistig behinderten Personen, die sie sowohl in Sideshows wie im Alltagsleben fand. In ihrem Werk stellte Arbus vorurteilsfrei die Grenzen von Normalität und Ästhetik der Gesellschaft in Frage, womit sie die künstlerische Fotografie um einen psychologischen Aspekt erweiterte.
Diane Arbus war die erste amerikanische Fotografin, deren Arbeit bei der Biennale in Venedig ausgestellt wurde (1972). Ihre Monographie Aperture Monograph ist eines der meistverkauften Bücher der Fotografiegeschichte. Nach ihrem Tod wurde ihre Arbeit in einer Retrospektive im Museum of Modern Art in New York gezeigt.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Diane Arbusaus der freien Enzyklopädie Wikipediaund steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.In der Wikipedia ist eine Liste der Autorenverfügbar.