Buchtipp
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Frantisek Kupka. Die abstrakten Farben
des Universums.

Entsetzen, Erstaunen, Heiterkeit: dies waren Reaktionen, die Frantisek Kupka auf
die Ausstellung seines ersten rein abstrakten Bildes 1912 in Paris erntete. Wurde in der
Folgezeit das Werk des Pioniers der Abstraktion rasch neu beurteilt, so erlauben
alternative intellektuelle Modelle der heutigen wissenschaftlichen Forschung - wie die
Chaostheorie - eine Neuinterpretation des Oeuvres von Kupka.
Die umfangreiche Publikation, die den Akzent auf das Schaffen Kupkas vor 1932 legt und
damit den Weg zur Abstraktion dokumentiert, bietet aus neuer Perspektive einen Blick auf
das naturwissenschaftliche Denken und die Schriften des neben Mondrian und Kandinsky als
"Geheimtip" geltenden Vorreiters der abstrakten Kunst. Gebundene Ausgabe - 220 Seiten (1997) Hatje, Ostf. |
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Buchtipp
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Pariser Visionen. Robert Delaunays Serien.

In einer intensiven Schaffenszeit von fünf Jahren, von 1909 bis 1914, vollendete Robert
Delaunay mit seinen Serien einen Werkkomplex, der zu den herausragenden künstlerischen
Äußerungen zu Beginn unseres Jahrhunderts gehört. Delaunays neue Ästhetik der
Abstraktion ging hervor aus der Suche nach der "reinen Malerei", die er in einer
Synthese berühmter impressionistischer Serien, etwa der Kathedrale in Rouen von Monet,
und der kubistischen Tradition fand. Die Werkreihen "Saint-Severin", "La
Ville", "Tour Eiffel und "Fenetre" feiern den Rhythmus des urbanen
Milieus und die architektonischen Höhepunkte der französischen Metropole, in denen sich
die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts manifestierte. Gebundene Ausgabe - 148 Seiten (1997) Hatje, Ostf. |
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Bibliographie :
VRIESEN, GUSTAV. Robert Delaunay. Licht und Farbe des Orphismus. Köln
(1992). Mit vielen, teils farb. Abb. 190 S. Kubismus,
Futurismus, Orphismus in der Schweizer Malerei. W'thur 1970, Kunstmuseum. 8°. 15 Bl., 16
Tafeln.
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