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Kunstsammlungen
der Veste Coburg
96450 Coburg
Website
Sammlung Schäfer :
Spätgotische Tafelgemälde der bedeutendsten
Schulen Süddeutschlands sind in dieser privaten Sammlung in nahezu
enzyklopädischer Weise zusammengetragen worden. Da es in den Kunstsammlungen der Veste Coburg ursprünglich nur einige wenige Gemälde vor allem von der Hand Lucas
Cranachs d. Ä. und aus seiner Werkstatt gab, ist es höchst erfreulich, daß die
Familie Schäfer (Schweinfurt) ihre altdeutschen Gemälde als Leihgabe den
Kunstsammlungen der Veste Coburg überlassen hat und somit die eigenen
mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bestände unterschiedlicher Gattungen zu
einzigartiger Geschlossenheit ergänzt.
Kupferstichkabinett : Mit
seinen über 330.000 Blatt ist das Kupferstichkabinett die numerisch
umfangreichste Abteilung der Kunstsammlungen der Veste Coburg. In den Magazinen
werden Zeichnungen, druckgraphische Blätter und Bücher so gut wie aller Zeiten,
Länder, Schulen und Techniken verwahrt. Diese empfindlichen Schätze können wegen
ihrer besonderen materiellen Beschaffenheit nur für relativ kurze Zeit der
Beleuchtung und den klimatischen Bedingungen einer Ausstellung ausgesetzt
werden, ohne daß sie irreparablen Schaden erleiden. In wechselnden Ausstellungen
wird daher jeweils eine Auswahl dem interessierten Publikum präsentiert. Den
wertvollsten und umfangreichsten Teil ihrer Graphischen Sammlung verdanken die
Kunstsammlungen weitgehend dem Erbprinzen und nachmaligen Herzog Franz Friedrich
Anton von Sachsen-Coburg und Saalfeld (1750-1806).
Weiterhin umfasst die
außergewöhnliche Sammlung der Veste Coburg :
Rüstungen und Kriegswaffen,
teilweise aus dem ehemaligen Zeughaus der Veste stammend, Jagdwaffen und
Jagdgerät, kostbares Kunsthandwerk, die ältesten erhaltenen Kutschen der Welt,
die Große Hofstube mit dem größten vollständig erhaltenen Eisengußofen, die
Lutherstube, und das einzigartige Jagdintarsienzimmer.
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Kunstmuseum
Bayreuth
Altes Rathaus
Maximilianstraße 33
95444 Bayreuth
Website
Das Kunstmuseum Bayreuth
beherbergt die Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung,
Archiv und Sammlung Caspar Walter Rauh, die Sammlung Georg
Tappert und präsentiert in den ehemaligen Oberbügermeisterräumen
mit ihren aufwendig gestalteten Renaissancedecken die
Tabakhistorische Sammlung der British American Tobacco.
Der Schwerpunkt der Sammlungen im Kunstmuseum liegt in der Kunst
des zwanzigsten Jahrhunderts. Es sind vor allem Arbeiten auf
Papier verschiedener Kunstrichtungen vertreten: vom
Expressionismus und Konstruktivismus bis zum Surrealismus, von
der Neuen Sachlichkeit bis zum Neo-Realismus der Zeit nach 1945,
vom europäischen Abstrakten Expressionismus bis zu Abstraktion
und Konkretion, von der concept art zu fluxus und Happening.
Die Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung wurde 1991 mit
wichtigen Werkkomplexen unter anderem von Max Beckmann, Otto
Dix, Paul Eliasberg, Lyonel Feininger, Erich Heckel Alfred
Hrdlicka, Karl Hubbuch, Horst Janssen, Ernst Ludwig Kirchner,
Ernst Wilhelm Nay, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Emil
Schumacher, Stefan Wewerka und Fritz Winter gegründet. Sie
bildet das Herz der Sammlungen im Kunstmuseum.
In wechselnden Ausstellungen werden unterschiedliche Themen der
Sammlungen vorgestellt. Zu allen Ausstellungen und
Themenbereichen bietet die Museumspädagogik im Kunstmuseum
Bayreuth ein umfangreiches Vermittlungsprogramm an.
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Neue Nationalgalerie
10785 Berlin - Tiergarten Potsdamer Straße 50
Website
Die Neue Nationalgalerie, der "lichte Tempel aus Glas", beherbergt europäische Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 60er Jahre. Unter ihnen befinden sich Arbeiten von Künstlern wie Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka. SammlungscharakterSchwerpunkte der Sammlung bilden Arbeiten von Künstlern des Kubismus, des Expressionismus, des Bauhaus und des Surrealismus. Werke von Picasso, Gris, Leger und Laurens zeigen die Entwicklung der kubistischen Kunst. Eine ergänzende Übersicht über den Kubismus, vor allem über Arbeiten von Picasso, gibt die Sammlung Berggruen in Berlin-Charlottenburg.
Der Expressionismus ist durch die Künstler-Vereinigung "Die Brücke" mit bedeutenden Arbeiten von Kirchner, Schmidt-Rottluff und Heckel vertreten. Kirchners "Potsdamer Platz" von 1914 steht heute in spannendem Kontrast zu den aktuellen Veränderungen des Platzes, der nur wenige Meter vom Museum entfernt ist. Vor dem Hintergrund des Ortes beschreibt Kirchner das Nachtleben Berlins nach Kriegsbeginn.
Zu den Kernstücken der Sammlung zählen 11 Gemälde von Max Beckmann, die er von 1906 - 1942 schuf. Sie geben einen Überblick über die Entwicklung seines Schaffens. Die surrealistische Malerei ist mit Künstlern wie Ernst, Dali und Miro vertreten. Otto Dix und George Grosz dokumentieren mit ihren Gemälden die Richtung des Verismus und der Neuen Sachlichkeit. Die Schule des Bauhaus wird durch Arbeiten ihrer Lehrer Klee und Kandinsky dargestellt.
Endpunkt der Sammlung und einen der Höhepunkte bildet die amerikanische Malerei der sechziger und siebziger Jahre mit den abstrakten Farbfeldern und -räumen von Frank Stella und Ellsworth Kelly.
Mit 4.900 Quadratmetern Ausstellungsfläche und ca. 800 Metern Wandfläche bietet das Haus eine Geräumigkeit, die von außen nicht vermutet wird. Die große Glashalle des Obergeschosses und Teile des Untergeschosses werden für Sonderausstellungen genutzt. Sie ziehen jährlich 100.000 Besucher an. Die ständige Sammlung befindet sich im Untergeschoß des Gebäudes.
Für Interessenten der Objektkunst bieten sich die Skulpturen im Außenraum an. Sie umgeben das Gebäude und befinden sich auch in dem westlich angrenzenden Skulpturengarten. Letzterer ist auf Anfrage zugänglich. In lockerer, entspannter Umgebung erhält der Besucher einen Überblick über bedeutende Plastik zwischen Figuration und Abstraktion. --- --- |
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Deutsche Guggenheim Berlin
10117 Berlin Unter den Linden 13-15
Website
In der alten und neuen Mitte Berlins liegt Unter den Linden das Deutsche Guggenheim Berlin. Der ungewöhnliche Name der Ausstellungshalle offenbart ihre Initiatoren: die Deutsche Bank und die Solomon R. Guggenheim Foundation sowie den Standort Berlin. Bei dieser Zusammenarbeit handelt es sich um ein einzigartiges Joint Venture zwischen einer Bank und einem Museum.
Konzept Gezeigt werden jährlich drei bis vier hochkarätige Ausstellungen, von denen je eine als Auftragsarbeit an einen Künstler vergeben wird. Das Ausstellungsprogramm sowie der tägliche Betrieb werden in gemeinschaftlicher Verantwortung von beiden Institutionen organisiert. Raum Die Ausstellungshalle des Deutsche Guggenheim Berlin befindet sich im Erdgeschoss des 1920 erbauten Sandsteingebäudes der Deutschen Bank. Nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Richard Gluckman entstand dort eine 510 Quadratmeter große, klar strukturierte Galerie. Sie steht in der Tradition weiterer renommierter Museumsbauten Gluckmans wie dem Dia Center for the Arts in New York und dem Andy Warhol Museum in Pittsburgh.--- --- |
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