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Ausstellungen im PLZ-Bereich 01...
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Aktuelle Ausstellungen | |
Barbara
Klemm.
Fritz Klemm.
Photographien, Gemälde, Zeichnungen
Bis 21.05.2007
Das Kupferstich-Kabinett zeigt
Photographien von Barbara Klemm, die lange Jahre für die
Frankfurter Allgemeine Zeitung arbeitete, erstmals im Dialog
mit den Zeichnungen und Gemälden ihres Vaters Fritz Klemm.
Eine Premiere ist nicht nur das Nebeneinander der beiden
Familien- und Künstlergenerationen, sondern auch die
Präsentation von Werken Fritz Klemms (1902-1990) in Sachsen.
Der hauptsächlich in Karlsruhe tätige Zeichner und Maler
reduzierte Gegenständliches aus seiner Atelierumgebung zu
minimalistischen Kompositionen. Hauptteil der Ausstellung
bilden die Zeichnungen zu Themen wie Wald, Fenster, Wand und
Selbstbildnis aus den 1980er Jahren. Die strenge Linienführung
über fragilen Papierstrukturen spricht eine ganz andere und
doch mit den gezeigten Photographien verwandte Sprache.
Die Aufnahmen von Barbara Klemm (geb. 1939) haben sich als
vielfach reproduzierte Bilder der Zeitgeschichte ins
kollektive Gedächtnis eingeprägt. Erstmals sind ihre oft
skurril wirkenden Photographien, die in den Räumen der
Staatlichen Kunstsammlungen während des Hochwassers 2002
entstanden, vor Ort in Dresden zu sehen. Gewichtige
Themengruppen sind „Künstlerportraits“, Aufnahmen von
„Menschen im Museum" und „Kunst im Raum“. Ein Höhepunkt der
Ausstellung sind die erstmalig gezeigten Photographien des
grandiosen Landart-Projekts „Roden Crater“ von James Turell in
Arizona. Ihr Spiel mit den geometrischen Formen wird zum
eigenständigen, photographischen Kunstwerk und zeigt eine
andere Seite des Werkes von Barbara Klemm. Das
Kupferstich-Kabinett richtet seine Aufmerksamkeit nicht wie
die meisten der bisherigen Ausstellungen auf den politischen
Hintergrund ihrer Arbeiten, sondern auf den Kontext Kunst.
Diese Perspektive lädt ein zu einer vergleichenden Betrachtung
zweier Künstlerpersönlichkeiten und ihrer jeweils spezifischen
Ausdrucksmöglichkeiten, dem Malerischen und dem
Photographischen.
Kupferstich-Kabinett
01307 Dresden
Residenzschloss Taschenberg 2 |
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Überregionale Empfehlungen
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Aktuelle Ausstellungen | |
Max
Klinger in Chemnitz
Druckgrafik und Zeichnungen
18. März
bis 28. Mai 2007
Anlässlich
des 150. Geburtstages Max Klingers (1857 - 1920) präsentieren
die Kunstsammlungen Chemnitz den Künstler erstmals als
Monumentalmaler.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Rathausbild, dessen
Entstehungsgeschichte anhand der rund 30 im Museum
befindlichen Vorarbeiten sowie von Leihgaben und Dokumenten
veranschaulicht wird.
Zugleich werden Gemälde, Plastiken und das umfangreiche
grafische Werk Klingers präsentiert.
Die mit
Pastellkreiden gezeichneten Entwurfsskizzen - Vorarbeiten für
das Wandbild im Rathaus - wurden aufwändig restauriert.
Erstmals wird der Bestand an Klinger-Werken in einem Katalog
dokumentiert.
Von der Ernst von Siemens Kunststiftung wird dieses Projekt
großzügig gefördert und außerdem von der Commerzbankstiftung
unterstützt. Bei der Restaurierung half die Kulturstiftung der
Länder.
Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
D-09111 Chemnitz |
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Überregionale Empfehlungen
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Aktuelle Ausstellungen | |
Hymnen
an die Nacht -
Georg Kolbes Frühwerk
als Maler und Zeichner
Bis 03.06.2007
Georg Kolbe hatte in Dresden, München und
Paris Malerei studiert und war von den zeitgenössischen
Strömungen, vor allem vom Symbolismus, geprägt. Sein großes
Vorbild war Max Klinger, der den jungen Künstler direkt
förderte. Klingers Schaffen wird im gleichen Jahr im
Kolbe-Museum in einer großen Ausstellung anlässlich seines
150. Geburtstages gezeigt.
Das Hauptwerk der Ausstellung des
Kolbe-Frühwerks ist ein nie gezeigter Zyklus zu Novalis’
„Hymen an die Nacht“. Der früh verstorbene romantische Dichter
Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, reflektierte in den
im Jahr 1800 veröffentlichten Hymnen an die Nacht den
plötzlichen Tod seiner Braut. Im Bild der Nacht suchte er die
Überwindung des Todes. Von dieser Thematik wurde der junge
Kolbe berührt. Neben sieben Blättern mit ganzseitigen
Zeichnungen enthalten die übrigen 19 Tafeln Text und Bilder,
meist als obere und untere Randleisten. Die Dichtung von
Novalis ist geringfügig gekürzt mit der Hand geschrieben.
Den Zyklus zeichnete Kolbe im Alter von 21
Jahren vermutlich während seines Aufenthaltes in Paris. Das
Werk schenkte er später seinem Studienfreund und ersten Mäzen
Hans Albrecht Graf Harrach, aus dessen Nachlass es 1977
versteigert wurde. 2006 erhielt das Georg-Kolbe-Museum das
Werk von der Enkelin des Bildhauers geschenkt.
Die Ausstellung zeigt weitere Zeichnungen,
Grafiken, Skulpturen sowie Briefe und Fotografien aus Kolbes
ersten Schaffensjahren. Es handelt sich ausschließlich um
Werke aus dem Bestand des Georg-Kolbe-Museums. Ein Teil
gehörte zum Nachlass des Künstlers, andere Arbeiten wurden dem
Museum in den letzten Jahrzehnten geschenkt.
Georg-Kolbe-Museum
14055 Berlin
Sensburger Allee 25 · |
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Überregionale Empfehlungen
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Aktuelle Ausstellungen | |
Die
Macht des Dinglichen –
SKULPTUR HEUTE!
Bis 28.05.2007
Die Ausstellung zeigt als eine
Standortbestimmung des Plastischen in der zeitgenössischen
Kunst die faszinierende Bandbreite aktueller Bildhauerei unter
dem besonderen Aspekt ihrer neuartigen Materialästhetik.
Sie präsentiert Arbeiten, die sich gegenüber
den anhaltenden Entgrenzungstendenzen der Kunst auf das
konkret Dingliche, Haptische und Materielle besinnen.
Gezeigt werden neben einigen neuen
Positionen vorwiegend „emerging artists“, die bereits auf dem
Kunstmarkt Fuß gefasst haben, ohne jedoch etabliert zu sein.
Georg-Kolbe-Museum
14055 Berlin
Sensburger Allee 25 · |
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