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Ausstellungen
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Galerie Benninger
Moltkestraße 99
D-50674 Köln

Bis 07.03.2007
Detlef Hartung
"TRANSFER". Ölmalerei auf Baumwolle und Gouache auf Kupferdruckbüttenpapier

11.03. - 16.05.2007
Ralph Bageritz

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Galerie Golkar
St.-Apern-Straße 17-21
D-50667 Köln

09.03. - 14.04.2007
Edite Grinberga
"Licht / Schatten" Öl-Bilder

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Galerie Christian Lethert
Antwerpener Straße 4
D-50672 Köln

17.03. - 14.04.2007
Gereon Krebber

18.04. - 26.05.2007
Fergus Feehily

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Überregionale Empfehlungen

 

Aktuelle Ausstellungen

 
Picasso -
Malen gegen die Zeit


Bis 28.05.2007


Kaum einem Künstler wurde je soviel Aufmerksamkeit zuteil wie Pablo Picasso (1881–1973), dessen epochales Werk immer wieder zur Auseinandersetzung herausfordert.

Im Zentrum dieser Ausstellung steht das furiose, ausufernde Spätwerk des Künstlers, der sich 1961 mit seiner letzten Lebensgefährtin und Frau, Jacqueline Roque, nach Mougins zurückzog.

Les deux amies, 1965
Kunstmuseum Bern
© Succession Picasso/
VG Bild-Kunst, Bonn 2006

Dort entstanden von wilder Geste und zunehmender Geschwindigkeit des Malprozesses zeugende Gemälde, deren explizite Sexualität und scheinbare Formlosigkeit zunächst auf vehemente Ablehnung stießen.

1973 befand der amerikanische Kunsthistoriker Douglas Cooper, es handele sich dabei um „unzusammenhängende Schmierereien, ausgeführt von einem rasenden Greis im Vorzimmer des Todes“. Nur schrittweise – angestoßen von Ausstellungen und Publikationen seit Beginn der 1980er Jahre – drang die Bedeutung dieser Bilder als Manifestation einer radikal erneuerten Malerei ins Bewusstsein.

Werner Spies, der ausgewiesene Kenner des Werkes und Kurator dieser Ausstellung, stellt dem Maler Picasso den meisterhaften Zeichner und den mit großer Freude am Detail fabulierenden Radierer gleichberechtigt zur Seite. Die von ihm ausgewählten Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Klappskulpturen vergegenwärtigen das komplexe Bild eines höchst wandlungsfähigen Œuvres, in dem Gegensätze hart aufeinanderprallen und das serielle Arbeiten am Motiv die endgültige Formulierung verdrängt zu haben scheint.

In alle Arbeiten investierte der Künstler ein bestimmtes Quantum an Zeit, woraus die offensichtliche Trennung zwischen einem Stil des Malers und einem des Zeichners resultiert. In dieser Organisation der Arbeitszeit spiegeln sich Entsetzen und Widerstand gegen das Altern und den Tod.

Aktfiguren, pastorale Liebesszenen, ungleiche Paare, die Maskerade der Mantel- und Degenstücke dominieren dieses Spätwerk. Ein zutiefst melancholischer Klang durchschwingt die Bilder: Die provozierende Sinnlichkeit der weiblichen Akte steht in krassem Gegensatz zu der autobiografisch gefärbten Figur des Voyeurs, der verkleidet als Maler, Bildhauer, Musketier oder alter Mann in Erscheinung tritt. In diesem Gegensatz manifestieren sich zugleich waches Verlangen und ein Bewusstsein von Ohnmacht angesichts der verrinnenden Zeit.

Geprägt von einer aus der Meisterschaft gewonnenen malerischen Freiheit, einer akribischen Technik der Zeichnung und einer einzigartigen Erzählfreudigkeit entstand in der Abgeschiedenheit von Mougins ein dichtes, nur scheinbar widersprüchliches Werk, dessen überraschende Dialektik es zu entdecken gilt.

 

K20
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
am Grabbeplatz


40213 Düsseldorf
Grabbeplatz 5
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Überregionale Empfehlungen

 

Aktuelle Ausstellungen

Charles-François Daubigny, Obstgarten im Herbst, um 1855/60, Von der Heydt-Museum Wuppertal
Abenteuer Barbizon
Malerei, Fotografie und Landschaft von Corot bis Monet

Bis 06.05.2007

Die große Ausstellung des Von der Heydt-Museums verbindet beide Medien - Malerei und Fotografie - und ermöglicht in der Nebeneinanderstellung dieser beiden Kunstgattungen eine neue Sicht auf die Meisterwerke der "Vor-Impressionisten".

Dabei geht es uns nicht darum, nur solche Werke zu zeigen, die in Barbizon oder im Wald von Fontainebleau entstanden sind, unser Interesse gilt vielmehr der Aufbruchstimmung, die sich mit der neuen Art der Landschaftsmalerei und dem neuen Medium der Fotografie verband, also dem "Geist" von Barbizon.

Zwischen den sozialistischen Unruhen 1835 und dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, zwischen Industrialisierung und Impressionismus entwickelte sich im Kreis der "Barbizoniers" ein neues Bewusstsein für die Landschaft, ihre Schönheit und deren Bedrohung durch das Fortschreiten der Technik.

Den Künstlern, sowohl den Malern wie den Fotografen, gelang es, diesem neuen Bewusstsein in einem Rückbezug auf die "klassische" Landschaftsmalerei des goldenen Zeitalters der Niederländer einerseits und in einer entschiedenen Abgrenzung davon andererseits mit neuen Methoden und Bildfindungen Ausdruck zu geben.
 

Von der Heydt-Museum

Turmhof 8
D-42103 Wuppertal
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Überregionale Empfehlungen

 

Aktuelle Ausstellungen


Augenblicke -
Bonner Begegnungen mit Porträts des rheinischen Expressionismus

Bis 29.04.2007

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Im Rhythmus der Natur“ im Sommer 2006, einer umfangreichen Präsentation expressionistischer Landschaftsmalerei, setzt das August Macke Haus seine Themenausstellungen fort und stellt nun eine zweite Gattung vor, die im rheinischen Expressionismus eine bedeutende Rolle gespielt hat: das Porträt.

Mit rund 40 Gemälden von zwölf Künstlern und Künstlerinnen wird dabei ein reiches und vielseitiges Spektrum expressionistischer Porträtmalerei erschlossen.

Neben August und Helmuth Macke, Heinrich Nauen, Marie von Malachowski-Nauen, Heinrich Campendonk, Hanns Thuar, Paul A. Seehaus, William Straube, und Carlo Mense und F. M. Jansen werden mit Heinrich M. Davringhausen und Walter Ophey Künstler integriert, die sich zeitweise in ganz besonders intensiver Weise mit der Porträtmalerei beschäftigt haben.
 

August Macke Haus

53119 Bonn
Bornheimer Straße 96
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Überregionale Empfehlungen

 

Aktuelle Ausstellungen


PHILIP GUSTON
Arbeiten auf Papier

Bis 20.05.2007

Philip Guston (1913 - 1980) zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der amerikanischen Nachkriegskunst.

Seine Gemälde, die das Kunstmuseum Bonn 1999 erstmals umfassend in Deutschland vorstellte, sind weltweit in allen großen Sammlungen vertreten. Weniger bekannt sind seine Zeichnungen, die für das Verständnis seines Werkes von größter Bedeutung sind. Denn in den Zeichnungen, die sich als selbständig neben dem malerischen Œuvre behaupten, zeigt sich stärker noch als in seiner Malerei, der ‚unruhige‘, der suchende Guston, der sich nie auf eine Handschrift, einen Stil festlegen lassen wollte.

Die vom Kunstmuseum Bonn und der Staatlichen Graphischen Sammlung in München vorbereitete Ausstellung umfasst knapp einhundert Papierarbeiten von den mittleren vierziger Jahren bis zu seinem Todesjahr 1980.

Unterstützt wird diese Ausstellung, die Gustons zeichnerisches Werk erstmals in Mitteleuropa vorstellt, von dem Philip Guston Estate und der Familie Guston. Die Ausstellung wird im Anschluss an Bonn im Louisiana Museum, Humlebaek, in der Albertina in Wien, in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München sowie in der Morgan Library, New York gezeigt.

 

KUNSTMUSEUM BONN

Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
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