Hildesheim > Ausstellungen - Kunstausstellungen

Überregionale Empfehlung

Ausstellungen in Hannover

Pierre Huyghe
Orphan Patterns

30.01.2016 – 24.04.2016


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Der diesjährige Preisträger des Kurt-Schwitters-Preises der Niedersächsischen Sparkassenstiftung 2015, Pierre Huyghe (*1962, Paris), wird im Erweiterungsbau des Sprengel Museum Hannover seine neue Installation Orphan Patterns zeigen.

Für die zehn großen, in einer Folge liegenden Ausstellungsräume hat er einen „parcours“ entwickelt, auf dem die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Atmosphären, Helligkeiten und Erscheinungen eine jeweils zeitlich und individuell verschiedene Erfahrung machen können. Wie in den vorherigen großen Installationen des Künstlers werden auch hier sowohl Tiere und Schauspieler als auch künstliche Elemente und Medien eingesetzt. Mit dem Titel Orphan Patterns (dt. Waisenmuster) ist das Referenzfeld weit zwischen Evolutionstheorie, Spielwissenschaften sowie einfachen Familienmustern gespannt. Fliegen werden sich in einem Raum bewegen, im Ungewissen verbleibende Nahaufnahmen von in Bernstein verewigten Insekten werden in einer Projektion sichtbar oder man begegnet dunkel gekleideten Figuren mit leuchtenden Visieren, die zum Teil im Würfelspiel versunken sind. Die suggestiven Situationen umfangen einen – die Besucher bewegen sich nicht allein in einem künstlichen Environment, sondern können sich dessen bewusst werden, dass sie eigene Prägungen und Lebenserfahrungen in die Räume mitbringen.

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Ausstellungen Hannover

Sprengel Museum

30169 Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
Tel.: 0511 - 16843875

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Ausstellungen in Hamburg

Eckersberg - Faszination Wirklichkeit
Das Goldene Zeitalter der dänischen Malerei

11.02.2016 - 16.05.2016


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Mit einer großen, erstmals außerhalb Dänemarks in Europa stattfindenden Retrospektive zu Christoffer Wilhelm Eckersberg (1783–1853) würdigt die Hamburger Kunsthalle den bedeutendsten dänischen Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Mai 1814 kaufte sich Eckersberg einen tragbaren Malkasten und einen Klappstuhl, um in der Ewigen Stadt und der römischen Campagna zu malen. Er begründete damit in Rom die dänische Tradition der Freilichtmalerei. Innovationen im direkten Naturstudium bildeten neben der Geometrie und Perspektive die wichtigsten Bestandteile seiner Lehre an der Kopenhagener Akademie, wo er annähernd 40 Jahre lang als Professor wirkte. Durch seine progressive Verknüpfung von Tradition und Innovation, sowie von Klassizität und Wirklichkeitsnähe wurde Eckersberg nicht nur der bedeutendste dänische Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern zugleich eine prägende Figur in der europäischen Kunstentwicklung jener Zeit.

Die Ausstellung Eckersberg – Faszination Wirklichkeit umfasst mit rund 90 Gemälden sowie ca. 40 Zeichnungen und Druckgraphiken aus allen Schaffensphasen zugleich sämtliche Hauptwerke des Künstlers. Freuen Sie sich auf Highlights der Kunstgeschichte wie das Gruppenbildnis der Familie Nathanson oder Blick durch drei Bögen im dritten Stockwerk des Kolosseums.

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Ausstellungen Hamburg

Hamburger Kunsthalle

20095 Hamburg
Glockengießerwall
Tel.: 040 - 428131200

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Ausstellungen in Erfurt

Hans Purrmann
Die Farben des Südens
Gemälde und Zeichnungen

07.02.2016 - 16.05.2016


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Hans Purrmann (* 10. April 1880 in Speyer; † 17. April 1966 in Basel) ist einer der wichtigsten Koloristen des 20. Jahrhunderts.

Auf ganz eigene Weise verarbeitete er die Anregungen der französischen Malerei von Cézanne und Matisse und schuf Landschaften, Stillleben, Interieurs, Akte und Portraits, deren Form auf einem intensiven Studium der Natur, der Praxis der Freilichtmalerei und dem Umgang mit möglichst unvermischten Farben beruht. Stets blieb der Künstler auf der Suche nach einer gespannten Balance aller Bildelemente im Ensemble des Ganzen.

Eine repräsentative Auswahl von 80 Gemälden und 34 Zeichnungen aus Hans Purrmanns farbintensivem Schaffen steht im Zentrum der Ausstellung im Angermuseum Erfurt. Sie wurde in Kooperation mit der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg organisiert.

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Ausstellungen Erfurt

Angermuseum Erfurt

99084 Erfurt
Anger 18
Tel.: 0361 - 6551640

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Ausstellungen in Berlin

Kunst des 19. Jahrhunderts

01.01.2000 bis auf weiteres


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Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das "Balkonzimmer" und das "Eisenwalzwerk", zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.
Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Fried-richswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.
Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

WEITERE INFORMATIONEN...

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Ausstellungen Berlin

Alte Nationalgalerie

10178 Berlin
Bodestraße 1-3
Tel.: 030 - 266424242

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Ausstellungen in Rödental

Schein und Sein
Materialität in Glas, Keramik und anderen Werkstoffen

31.07.2015 - 03.04.2016


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Das Europäische Museum für Modernes Glas präsentiert in einer Sonderausstellung 40 ausgewählte Werke von internationalen Künstlern, die in ihrem Schaffen ein besonderes Verhältnis gegenüber "ihrem" Material offenbaren. Schließlich halten Künstler ihrem Material häufig über Jahre, wenn nicht gar über Jahrzehnte hinweg die Treue.

Selten wird ein Material zufällig ausgewählt. In der Regel können eine besondere künstlerische Idee und die Bewältigung eines künstlerischen oder technischen Problems nur mit einem bestimmten Material gelöst werden. Dies gilt insbesondere für Glas und dessen einzigartige Transparenz.

Die Ausstellung beleuchtet die vielfältigen technischen, künstlerischen und semantischen Möglichkeiten von verschiedenen Werkstoffen wie Glas, Keramik, Metall, Holz oder Birkenrinde. Über ein Drittel der ausgestellten Werke besteht aus Leihgaben von Künstlern, die zum Teil ihre Kunstwerke eigens für die Ausstellung gefertigt haben.

Ausstellende Künstler: Till Augustin, Maria Bang Espersen, Sigrid Barrett, Claudia Biehne, Rosa Brunner, Bert Frijns, Shige Fujishiro, Giuliano Gaigher, Wilfried Grootens, Kimiake Higuchi, Krista Israel, Karen Lise Krabbe, Marianne Maderna, Uta Majmudar, Masayo Oda, Jong-Hyun Park, Anne Petters, Gabriele Pütz, Nadja Recknagel, Miluše Rubicková, Rike Scholle, Mary Shaffer, Walter Stürmer, Veronika Suter, Ayako Tani, Ulrike Umlauf-Orrom, Charlotte Vögele, Ann Wolff.

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Ausstellungen Rödental

Europäisches Museum für Modernes Glas

96472 Rödental
Rosenau 8
Tel.: 09563 - 1606

Überregionale Empfehlung

Ausstellungen in Duisburg

BLACKBOX
Ein Spiel mit Wahrnehmung und Deutung

03.09.2015 - 03.04.2016


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Ob Kunsthistoriker oder Kunstbanause – Kunst stimuliert unseren Geist und unsere Sinne. Der Betrachter funktioniert dabei ähnlich wie eine BLACKBOX, denn was ein Kunstwerk in uns auslöst und was wir interpretieren, kann ganz individuell sein. Die neue Ausstellung der Kunstvermittlung, BLACKBOX, nimmt diesen individuellen Spielraum unter die Lupe. Sie lädt ein, die eigene Wahrnehmung ins Zentrum der Kunstbetrachtung zu stellen. Direkte Sinneserfahrungen, das Verbinden verschiedener Sinne, aber auch unterschiedliche Präsentationsformen und Raumerfahrungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Kunstwahrnehmung liegt hier nicht nur im Auge des Betrachters, sondern vielleicht auch unter seinen Füßen, in der Nase oder auf seinem Schoß.

Die Ausstellung wird begleitet von einem speziellen Vermittlungs-programm. Es gibt Impulse, für sich selbst verschiedene Wege der Kunstrezeption zu entdecken und sowohl die eigenen Wahrnehmung als auch die der anderen gelten zu lassen. Sowohl für Gruppen als auch für Einzelbesucher und Menschen mit besonderen Bedürfnissen gibt es Führungen und Workshops. Ein intergenerativ angelegtes Begleitprogramm regt den Dialog der Generationen an.

Zur Eröffnung findet eine Performance im „Schokoladenbad“ von Sonja Alhäuser statt.

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Ausstellungen Duisburg

Lehmbruck Museum

47051 Duisburg
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
Tel.: 0203 - 2832630